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Kovacs-Indolreagenz

 

Zum Nachweis mikrobiell gebildeten Indols zur Identifizierung indol-positiver und indol-negativer Mirkoorganismen nach KOVACS (1928).

 

Wirkungsweise:

Manche Mikroorganismen vermögen Tryptophan, welches besonders in tryptisch abgebautem Pepton reichlich vorhanden ist, zu Brenztraubensäure, Ammoniak und Indol zu spalten. Letzteres reagiert mit 4-Dimethylaminobenzalhyd zu einem dunkelroten Farbstoff.

 

Da  jedoch auch Tryptophan  mit 4-Dimethylaminbenzalhyd eine Farbreaktion gibt, bedarf es einer Abtrennung des Indols. Dies wird durch Butanol erreicht, welcher das Indol selektiv extrahiert.

 

Zusammensetzung:

n-Butanol, Salzsäure, 4-Dimethylaminobenzaldehyd.

 

Anwendung und Auswertung:

Der zu prüfende Keim, dessen Stammreinheit zuvor festgestellt wurde, wird in ein geeignetes Nährmedium verimpft, z.B. Standard-II-Nährbouillon (Art.-Nr. 7884), Nitrat- Bouillon (Art.-Nr. 10204), DEV-Tryptophan-Bouillon (Art.-Nr. 10694), SIM-Nährboden (Art. Nr. 5470) u.a.

und 12 bis 24 Stunden bei Optimaltemperatur bebrütet.

 

Danach wird das Medium mit Kovacs-Indolreagenz ca. 0,5 cm hoch überschichtet. Bei Anwesenheit freien Indols tritt nach wenigen Minuten eine kirschrote Verfärbung der Reagenzschicht auf.

 

Die Reagenzlösung ist im Kühlschrank im Dunkeln zu lagern, da sonst eine Verfärbung nach braun eintreten kann.

 

Best.-Nr. 9293

Kovacs-Indolreagenz

 

Bactident Indol

Kovacs Indolreagenz in der praktischen Tropfflasche

 

Best.-Nr. 11350

Bactident Indol, 30 ml