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Autoklaven
Laborautoklaven von Systec

 

Neue Technologien und Verfahren für mehr Prozess-Sicherheit bei kürzerer Chargenzeit. So wie beim Menschen Hand und Kopf zusammenkommen müssen, um Besonderes zu leisten, so ähnlich ergänzt sich hier die elektronische Intelligenz der Mikroprozessorsteuerung mit dem Leistungsvermögen der ausgereiften mechanischen und pneumatischen Baugruppen, die zahlreiche Funktionen abdecken können. Selbst komplizierte Sterilisiervorgänge laufen so vollautomatisch auf Knopfdruck ab.

Sicher Sterilisieren – eine Frage von zuverlässiger Technik und elektronischer Intelligenz.

 

Zum Beispiel das Sterilisieren von Hohlkörpern wie Pipetten, Schläuchen oder auch porösen Materialien wie Filtern. Damit der Dampf zur einwandfreien Sterilisation auch wirklich in jeden Winkel kann, muss vorher sämtliche Luft aus den zu sterilisierenden Gegenständen entfernt werden. Dies geschieht über ein fraktioniertes Vorvakuum, d. h. während der Aufheiz-phase wird die Luft aus dem Nutzraum in mehreren, aufeinander folgenden Pulsen durch eine Vakuumpumpe abgesaugt. So wird gesichert, dass der heiße Dampf auch wirklich überall hin dringen und direkten Kontakt mit allen Oberflächen haben kann. Übrigens empfiehlt sich dieses Verfahren auch dann, wenn es um die zuverlässige Sterilisation von kontaminiertem Müll in Vernichtungsbeuteln geht; für diese Anwendung wird der Autoklav jedoch zusätzlich noch mit einem Sterilfilter zur Abluftfiltration ausgerüstet. Geht es zum Beispiel um die Sterilisation von Materialien, die absolut trocken entnommen werden soll, wird der Trocknungsprozess durch ein Nachvakuum unterstützt. Zusätzlich kann er durch eine Mantelheizung – die gleichzeitig auch zum Vorwärmen dienen kann – beschleunigt werden. Nicht nur die Zuverlässigkeit und Sicherheit eines Sterilisier-prozesses sind wichtig, zunehmend geht es auch um eine möglichst kurze Chargenzeit. Nehmen wir hier einmal als Beispiel die Sterilisation von Nährmedien. Durch das System der kombinierten Temperatur- und Druckregelung wird bereits während derAufheizphase der Kammerdruck erhöht. So erfolgt eine entscheidend schnellere Temperaturangleichung der Flüssigkeiten bei kürzerer Aufheizzeit. Hinzu kommt, dass die Medien nicht unnötig lange erhöhter Temperaturbelastung ausgesetzt sind. So kann die Aufheizzeit bis zu 50 % kürzer werden. Das ist die eine Sache, schnellere Abkühlung die andere. Hierfür stehen neben der klassischen Kühlung mit geregeltem Dampfablass und der dann folgenden Selbstabkühlung optional verschiedene Systeme für eine bis zu 90 % schnellere Abkühlung zur Verfügung. Zum Beispiel eine zusätzliche Kühlung des Nutzraummantels durch Kühlwasser, frisch aus der Leitung oder rezirkuliert über einen Wärmetauscher, auch mit Stützdruck. Sprühkühlung, innere Luftumwälzung für beschleunigten Wärmetransport oder Rückkühlung mit Raumluftventilation sind weitere Möglichkeiten. Diese ausgeklügelten und praxisgerechten Verfahrens-techniken machen die neuen Laborautoklaven zu einem wertvollen Instrument für mehr Wirtschaftlichkeit und Sicherheit in der täglichen Laborarbeit. Ob für Festkörper, für Abfall "Vernichtungsbeutel", für Abfall "flüssig", für Lösungen oder für Reinigungsvorgänge – für vielfältige Sterilisationsaufgaben stehen 12 Programme abrufbereit auf Knopfdruck zur Verfügung. Der Bediener wird im Klartext durch das sich selbst erklärende Menü geführt. Die Dokumentation eines jeden Steriliserprozesses kann auf einfachste Art über einen eingebauten Drucker erfolgen. Oder aber mit spezieller Software über einen PC mit sämtlichen Prozessablaufdaten einschließlich aussagefähiger Diagramme und mit weiteren Möglichkeiten – von Programmanpassungen bis zur Ferndiagnose über ein Modem.